Jazzfestival 2010
Montreux

Wie schon auf der vorherigen Seite geschrieben, irgendwann hat uns Montreux und das Jazzfestival in den Bann gezogen, wir wollten da unbedingt einmal hin. 2010 war es soweit, ich habe das 44 Jazzfestival von meiner Frau zu meinem 44. Geburtstag geschenkt bekommen. Im Vorfeld haben wir uns Karten für ein Konzert von Buddy Guy, einem Ausflug auf einem Boot über 4,5 Stunden auf dem Genfer See, inkl. brasilianischer Livemusik verschiedenster Bands, sowie das Abschiedskonzert für Montreux von Simply Red, die sich nach 25 Jahren mit der Farewell-Tour als Band auflösten!

Anbei ein paar Impressionen, wie sich Montreux beim Jazzfestival verwandelt und dennoch den Menschen genug Raum lässt, einfach toll. Unser üblicher Urlaubsort, Evian, kam diesmal nicht zum Tragen, weil wir zum Einen mit unserem Roadster dort waren und er mit einer Bodenfreiheit von 7cm die Kuppen zur Auffahrt zu unserem Domizzil nicht unbeschadet überstanden hätte, zum ANderen aber auch, weil wir ab und an auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nach Montreux fahren wollten, Weib hatte ich, Gesang auch, fehlte noch der Wein ;-)!!

Unser Domizil lag in Villars sur Orlon, auf der Karte der Eingangsseite der Schweiz aufgeführt! Wir fuhren also mit dem örtlichen Bus nach Aigle ( übersetzt heißt der Ort Adler ) im Tal, um dort in die Bahn umzusteigen. Eines vorweg, das hat sehr lange gedauert und war recht teuer, wir haben es nur einmal genutzt.

Der Bahnhof von Aigle und gleich danach der Bahnhof von Montreux.

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In Montreux angekommen, schlenderten wir entlang der Promenade, ganz gemütlich und in bester Laune. Wir saßen uns hin und genossen einen kühlen Rosè, direkt mit Blick auf den Genfer See.

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Wir setzten unseren Spaziergang fort, beobachteten das Einlaufen des Raddampfers und vermerkten, dass sich die Stände an der Promenade mit Leben füllten. So langsam nimmt das Fest seinen Lauf, einfach herrlich.

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Die Figuren schienen auch in Musikerlaune zu sein... Doch irgendwas war seltsam, wir schauten nach oben und entdeckten Gleitschirmflieger. Nach näherer Betrachtung, fiel uns auf, dass sich mitten im Genfer See ein Ponton befand. Die Gleitschirmflieger starteten oben auf einem Berg und landeten auf dem Ponton, mitten im See, dazu chillige Musik, ein kühles Getränk, hach, so schön kann Leben sein...

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Da muss man schon gut zielen können.

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Das mit der Landung gelang nicht jedem Flieger so in Gänze.... Ups!

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Hier wurde aber schnell geholfen und jeder Teilnehmer sofort vom Ponton, oder davor, abgeholt. Inzwischen frönte ich einem herrlich kalten Heineken, was macht man ncith alles für den Durst..hihi.

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Das Treiben auf der Promenade nahm sichtlich zu, offenbar war man vom Vorabend schon wieder wach, zumindest so ein bisserl, bis auf den Balkan;-)).

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Die Blechkapelle spielte auf, Menschen gönnten sich eine Pause.

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Ihr wundert euch über die Zeit? Es war Sonntag und wir hatten um 13:00 Uhr einen Termin auf dem brasilianischen Schiff....

Weiter gings, entlang der Promenade und wir stießen auf Hang. Extrovertiert, aber auch introverteirt, einfach genial. Der Typ, ein Schweizer, ersprach englisch, französisch und deutsch, erklärte uns sein Instrument, ich meine, er hatte es selbst gebaut. Es besteht lt. Wikipedia aus zwei miteinander verklebten Halbkugelsegmenten aus gasnitriertem Stahlblech. Wasn das nu wieder? Schaut einfach mal bei Wikipedia vorbei. Ich kann euch nur sagen, es hört sich einfach genial an und der Musiker konnte es bedienen, toll.

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Weiter gings in Richtung Landungsbrücke, vorbei an mehreren kleinen Bands, die alle ihr Bestes gaben und hier kostenfrei spielten, auch das ist Montreux.

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Wir betraten unser Schiff und orientierten uns, obgleich wir gar nciht wussten, wer wo, was spielte, was auch nciht so wichtig war, es kam auf das Gesamtereignis an udn, das müssen wir hier betonen, das war einfach schön. Ein paar wenige Einschränklungen gabs, eine Caipirinha kostete 14 Franken und wir hatten Durst. OK, trink ein profanes Bier, naja, 6 Franken, war schon nicht preiswert und wir wollten Caipirinha trinken, war ja Urlaub und die Kinder auf einem Sprachkurs in England.... Manchmal hat man Glück. ;-)) Das Boot füllte sich und legte ab, die musikalische Reise begann.

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Während die Security immer ums Boot schwirrte, kamen Mann und Frau sich näher...hehehee..

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Wir legten kurz in Vevey an, dem Ort, in dem Charlie Chaplin die letzten 25 Jahre seines Lebens verbrachte und auch dort, zusammen mit seiner Frau Oona begraben liegt. Übrigens, das Touristikbüro Vevey legt in ihrem Gebäude, direkt hinter dem Parkplatz im Bild, eine Biografie von Charlie Chaplin in drei Sprachen aus, französisch, englisch und deutsch. Sehr lesenswert. Weiter gings entlang der Küste nach Montreux, wunderschön die Hotels und die Miles Davis Hall, rspektive das Auditorium Stravinski.

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Wir legten sicher an und schritten auf der Promenade von Montreux fort. Kurze Zeit später entdeckten wir ein Zelt, in dem Rapper ihre Kunst vorführten, wirklich sehenswert, vor allem die unheimlich menschliche und liebe Stimmung, das muss ausdrücklich betont werden, es glich einem Friedensfest, sehr schön, die Freude in den Menschen zu sehen.

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Hey, hatten wir das Casino schon erwähnt? Ja, nee, is klar, hatten wir, ihr wisst Bescheid.

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Ein kurzer Abstecher zum Bahnhof von Montreux, auch etwas Besonderes, danach ging in die Miles Davis Hall, hier erwartete uns ein Shop, klasse. Es gab alle erdenklichen CD`s, DVD`s, Blu-Ray-Disk`s, sowie anderes Merchandising. Wir waren dafür affin.

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Tja, zum Abschluss noch eine Paella, da glimmt das Herz. Anschließend gings zurück nach Villars sur Orlonne und auch da wars wunderschön, so hoch auf dem Berg.Unten wars so richtig warm und hier oben angenehm kühl, eine geruhsame Nacht war uns sicher, ganz ob der Eindrücke aus Montreux...

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Unser Domizli, ihr erfahrt Näheres in der entsprechenden Untersite. Das war schon immer ein toller Ausblick, wenn wir des Abends auf dem Balkon in die Gebirge schauen durften, ein gutes Stück Käse, etwas Baguette und ein köstlicher Wein, so schließen wir diesen Abend.... mit dem Eindruck des besten Jazzfestivals der Welt, Montreux und den köstilichen Speisen/Getränken, sowie dem wunderbaren Blick, es wird Nacht, wir gehen zu Bett..... erfüllt...

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In den folgenden Tagen waren wir noch zu Konzerten von Buddy Guy und Simply Red. Bei Simply Red war es das Abschiedskonzert in Montreux, mit dem Farewell-Programm der Abschiedstour, sie lösen sich nach 25 Jahre auf. Am Rande, meine erste CD von 1985 war übrigens von Simply Red! Zu diesen Konzerten kann ich keine Bilder online stellen, weil ich a) zu ehrlich war und die Kamera nicht mit hatte, im Gegensatz zu den meisten anderen Menschen dort und b) weil ich natürlich keine Rechte auf die Bilder hätte. Ich kann nur sagen, es waren sehr schöne Konzerte, vor allem das von Simply Red.

Als Trost kann ich noch den link zur offiziellen Website der Jazzfestivals in Montreux anbieten, auf der ihr Bilder vom Konzert von Buddy Guy und Simply Red sehen könnt. Ich glaube, man kann die tolle Stimmung erkennen, oder?

Edit: Leider sind die Bilder nicht mehr verfügbar, wirklich schade, wirklich! Ich versuche einmal Kontakt mit Montreux aufzunehmen, dass ich wenigstens von jedem Konzert ein Bild online stellen darf.

Das werden wir definitiv wiederholen, es war einfach schön und bleibt uns in guter Erinnerung...