Scampolo
Ost vs West

Da habe ich, in enger Zusammenarbeit mit dem Museum in Hamburg, den Bericht über Ost vs West online gestellt, schon erreicht mich eine nette Mail von Herrn Eckhard Teelen aus Recklinghausen. Er kannte nicht nur Walter Komossa, sondern auch dessen Familie. Er hat mir weitere Infos zu Scampolo und Walter Komossa zukommen lassen. Der hier in den historischen Bilder zu sehende Wagen ist wahrscheinlich ein Scamosa W501 DKW. Lt. Herrn Teelen testete Walter Komossa um 1975 herum eben jenen von ihm selbst restaurierten Wagen mit wassergekühltem Schlitz gesteuerter Motor von DKW auf dem Zechengelände König Ludwig. Verifiziert habe ich den Typennamen mit einem kurzen Bericht und Bild von dieser Website. Das Museum am Nürburgring scheint eben jenen Wagen noch auszustellen. In Herne-Wanne soll bis vor ein paar Jahren noch ein Wagen mit BMW-Motor gestanden haben.

Scampolo-Herr-Teelen1

Die Bilder stammen aus einer Kassettenkamera, der Film zeigt leider einen defekt auf. Der Junge Mann mit dem nackten Oberkörper ist Randolf Komossa, der älteste Sohn von Walter Komossa. Im grünlichen Hemd sieht man Herrn Teelens älteren Bruder. Herr Kamossa hatte den Scampolo für das damals geplante Recklinghäuser Heimatmuseum restauriert. Man kann deutlich den ungezwungenen und kurzen Verlauf der Auspuffrohre erkennen. Randolf Komossa saß im Wagen, als er von den Teelens angeschoben wurde. Nach einer sehr kurzen Fahrt blieb Randolf Komossa stehen, Walter Komossa, der nicht mehr in den Wagen passte ( ich kenne das ;-) ) forderte ihn auf noch ne Runde zu drehen. Die Antwort von Randolf Komossa: “Ich bin doch nicht lebensmüde. Herr Teelen, damals noch zu jung, hätte diesen Job gerne übernommen.

Walter Komossa verstarb mit 74 Jahren, im Nachruf der Westdeutschen Allgemeinen stand geschrieben: “Ein Pionier der Automobilgeschichte ist verstorben!”

Aus rechtlichen Gründen kann ich das Dokument nicht veröffentlichen.

Herzlichen Dank für die Infos und Bilder von Herrn Teelen.