Teil 33
Bildbearbeitung

Die meisten user kennen JPG als oft genutztes Bild-Format. JPG lässt sich relativ gut komprimieren, jedoch nur in gewissem Maße, sonst werden Artefakte und Fehler sichtbar. Wir wollen auf diese Fehler einmal eingehen, nicht zu technisch, sondern anhand von Bildbeispielen.

Dazu sehen wir uns ein JPG-Bild ohne Kompriemierung an. Artefakte und Farbfehler sind nicht zu sehen. Dateigröße 209 KB.

Nun schauen wir uns das Bild mit einer Qualitätsstufe von 80% an. Auch hier sehen wir noch keine Auffälligkeiten. Dateigröße 106 KB

Im nächsten Bild ist eine Qualitätsstufe von 63% genutzt. Die Dateigröße beträgt nun 68,9 KB. Dies ist die von mir bevorzugte Qualitätsstufe!

Im nächsten Bild ist eine Qualitätsstufe von 40% genutzt worden. Deutlich sieht man Artefakte und Farbverschiebungen.Dateigröße 41 KB

Bei einer Qualitätsstufe von nur noch 20% werden die Bildfehler immer deutlicher. Dateigröße 30,1 KB

Die Qualitätsstufe 0 bringts es an den Tag, Klötzchenbildung, Farbverschiebung usw, alles sehr deutlich zu sehen, das Bild ist unbrauchbar. Dateigröße 17,4 KB

In vielen Versuchen habe ich für mich einen optimalen Kompromiss zwischen Dateigröße und Bildqualität gefunden. Ich stelle in Photoshop den Qualitätsregler immer auf 63% ein. Es gibt Bilder, da werden Farbverschiebungen im roten Bildbereich schon unterhalb von einer Qualitätsstufe von 60% sichtbar.

Des Weiteren muss man bedenken, dass die JPG-Bilder aus einer Digitalkamera ja auch schon um das Maß XY komprimiert sind. Gut kann man das feststellen, wenn man sich die Dateigröße verschiedener Kameras mit gleicher Auflösung anschaut. Da werden aus einem 12 MP-Bild schon mal nur noch 1,5 MB, eigentlich schon zu stark komprimiert. Als beispiel nenne ich mal ein JPG-Bild aus unserer Nikon-Coolpix 8800. Hier wird so wenig komprimiert, dass ein Bild durchaus mal 8 MB und mehr an Dateigröße erreicht. Die Kamera selbst hat nur einen 8 MP-Chip! Dafür dauert das Speichern natürlich deutlich länger.