Teil 16
Bildbearbeitung

In diesem teil befassen wir uns mit einer Problematik der digitalen Fotographie, den sog. Hotpixeln.

Was sind Hotpixel nun schon wieder?

Durch immer höhere Auflösungen auf den kleinen CCD-Chips in den Kameras steigt dort auch die Temperatur auf dem Chip an. Dies fördert die Bildung von Hotpixeln. Hierbei handelt es sich um einzelne Pixel, die nicht proportional auf die Lichtmenge reagieren und sehr hell, oder gar weiß auf dem Bild erscheinen.

Sie erschrecken? Keine Bange, dies tritt erst bei langen Belichtungszeiten in dunkler Umgebung auf. Die meisten Kameras besitzen eine Tools, um dies zu eliminieren. Die Coolpix 8800 nennt das Rauschunterdrückung und empfiehlt diese ab einer Belichtungszeit von 1/4 Sekunde.

Dennoch kann es vorkommen, dass Hotpixel sichtbar werden und dies auch bei jeder Aufnahme an anderer Stelle! Dazu gibt es verschiedene Tools, die bei der Entfernung helfen, u.a. das Standalone-Tool HotPixelEliminator. Auf der Website gibt es dazu eine Anleitung in englischer Sprache, die Bedienung iast aber nicht wirklich schwierig. Nach dem Download des programms und der Installation kann es über Start, Programme gestartet werden. Es gibt nicht viele Möglichkeiten, sie laden ein Bild in das Toolfenster über den Button “Load”, können das Eingangsbild und das Ergebnis beurteilen und entweder das Ergebnis speichern über “Save” oder das Programm über “Exit” verlassen. Zusätzlich gibts die Möglichkeit nach eine Option für Nachtaufnahmen zu wählen: “Dark Night Shots”

Das wars auch schon!

Alternativ können sie auch die entsprechenden Bereiche markieren und in Photoshop über den Filter “Störungsfilter” “Staub und Kratzer” die Hotpixel entfernen.

Achten sie darauf, dass dadurch auch Unschärfen auftreten können. Ein guter Kompromiss stellen die Werte Radius 1 und Schwellwert 20 dar. Varieren sie mit den Werten und kontrollieren gleichzeitig die Bildschärfe, damit sie am Ende nicht ein unbrauchbares Ergebnis erzielen.